Maserati

Kraftpaket.

Die digitale Vernetzung erhöht auch in der Fertigung sehr exklusiver und aufwendiger Produkte wie Luxusautos die Effizienz, Qualität und Flexibilität. Welche Ergebnisse dies konkret bringt, demonstrierte der italienische Sportwagenhersteller Maserati gemeinsam mit seinem Hightech-Zulieferer Siemens auf der Hannover Messe am Beispiel des Erfolgsmodells Ghibli. Siemens stattete Maseratis neues Werk in Grugliasco bei Turin mit Industriesteuerungen und Automationslösungen aus. In den hochmodernen Produktionsanlagen werden neue Modelle mithilfe der CAD-Software «NX» von Siemens entworfen, das Fahren simuliert und getestet. Dadurch senkt der Autobauer die Anzahl der notwendigen Prototypen und spart erhebliche Kosten. In Kombination mit «Teamcenter», einer Siemens-Spezialsoftware für Product Lifecycle Management, können sich Maserati-Ingenieure an verschiedenen Standorten vernetzen und gemeinsame Projekte vorantreiben. Dabei wird das Zusammenspiel von tausenden Einzelteilen bereits am Rechner simuliert und aufgrund dieser Erkenntnisse der erste Prototyp gebaut. Parallel zur Machbarkeitsprüfung kann Maserati mit der Bauteilentwicklung beginnen. Die Software «Tecnomatix» ermöglicht es, die neue Produktionsstrecke nahtlos und perfekt in die Transportsysteme der bestehenden Fabrik zu integrieren. Der Prozess der Serienfertigung wird mithilfe eines hoch skalierbaren Manufacturing Execution Systems («Simatic IT») in Echtzeit überwacht. Die fortschrittliche Produktion trug 2014 nach Angaben von Maserati wesentlich zum Verkaufsrekord von rund 36500 ausgelieferten Fahrzeugen bei – im Jahr des 100. Firmenjubiläums der italienischen Nobelmarke. 

 

   

 

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net 
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