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Was die Autoindustrie von Pokémon Go lernen kann.

Der gesellschaftliche Hype um das Smartphone-Spiel weist auch der Wirtschaft den Weg: Denn die emotionale Verbindung von virtueller und physischer Wirklichkeit (Augmented Reality) eröffnet neue Erlebniswelten – vor allem im Auto.  

  

Wenn die Pokémon Go-Jäger mit ihren Smartphones durch Stadt  und Land streifen, wird die Zukunft sichtbar:  Unterschiedliche Technologien wie etwa Mobilgeräte, GPS-Daten, Positionssender und Augmented Reality vereinen sich zu einem neuartigen emotionalen Digitalerlebnis.


Genau diese Technologien werden auch in der Automobilindustrie immer öfter eingesetzt werden. Nach Meinung von Prasad Satyavolu, Leiter des Bereichs Innovation für Manufacturing und Logistik bei Cognizant, können sich die Autohersteller von dem Pokémon-Hype einiges abschauen: die Schaffung außergewöhnlicher Kundenerlebnisse. Das Auto entwickelt sich noch stärker vom Gebrauchsgegenstand zum Erlebnis-Vehikel.


Dementsprechend sollten die Hersteller das vernetzte Auto nicht mehr als eineAnsammlung von Funktionen betrachten, sondern als Ausganspunkt für neue personalisierte hybride Erlebnisse.


Schon heute kaufen Menschen die Autos nicht nur als reines Fortbewegungsmittel – sondern um mithilfe von zusätzlichen Informationen oder Entertainment ihren Lebensstil zu bereichern: Outdoor-Fans erkunden so das Hinterland, Familien steuern die Vergnügungsparks an.


Das moderne Automobil hilft ihnen dabei als intelligenter Animateur ebenso wie als Informations-Hub. Daten aus verschiedensten Quellen bilden dabei die Basis für das Geschäftsmodell. Sie müssen wie bei Pokémon Go im Kontext verstanden und analysiert werden, um zu  neuen Erlebnissen zu führen – nicht nur für den Innenraum des Autos. Dafür sollten die Autohersteller auch Innovationen aus anderen Branchen integrieren.

 

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net 
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