Umfrage

Realismus.

Eine internationale Studie der Fachorganisation TDWI zeigt, dass die Unternehmen ihre bestehenden Data Warehouses verbessern. Damit wollen sie Geschäftsentscheidungen besser unterstützen.  

Lange Zeit galt das Thema Data Warehouse (DWH) als ein technisches Spezialistengebiet. Das ist vorbei. Wie die jüngst veröffentlichte TDWI-Studie «Data Warehouse Modernization» zeigt, sind die wichtigsten Motive vor allem geschäftliche Anforderungen. Das Sample kam aus relativ gleichmäßig verteilten Branchen und Unternehmensgrößen sowie zu 60 Prozent aus den USA und 15 Prozent aus Europa. In den 473 Antworten der IT- und Business Manager steht das Business Alignment der Data Warehouse-Strukturen klar an erster Stelle. Demgegenüber spielen rein technische Herausforderungen wie etwa die Performance des Data Warehouses oder die Implementierung moderner Software als Grund für die Erneuerungen eine weniger wichtige Rolle.

Wie die in den Grafiken unten wiedergegebenen Zahlen der TDWI-Umfrage belegen, umfasst die Business-Orientierung sowohl operative Gebiete wie das Reporting in nahezu Echtzeit als auch strategische Geschäftsentscheidungen.  

Bei der Modernisierung der Technik gehen die Unternehmen mit Bedacht vor: Die bestehenden  Plattformen und Tools werden nicht einfach ersetzt, sondern in erster Linie verbessert. Nur 15 Prozent der Befragten tauschen die Data Warehouses aus.

Allerdings liegt die DWH-Modernisierung nur zu 23 Prozent sehr dicht an den Geschäftserfordernissen.

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net 
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