Standorte

Global Resilience Index 2016.

Wirtschaftsdynamik bei geringen oder sinkenden Risiken zieht Kapital an – so wie etwa in Sri Lanka, wo die Mönchsstatuen am Goldenen Tempel von Dambulla die stabile Entwicklung des Landes verkörpern.  

Gefallene Ölpreise, der Terrorismus und die politische Instabilität in vielen Weltregionen sorgen für große Verschiebungen hinsichtlich der Attraktivität einzelner Länder. Zu diesem Ergebnis kommt der FM Global Resilience Index 2016, das erste datenbasierte Tool, das die Resilienz von Lieferketten in 130 Ländern und Regionen weltweit in einem Ranking vergleicht. Die drei Faktoren «Wirtschaft», «Risikoqualität» und «Lieferkette» werden mit einer Punkteskala von 0 bis 100 bewertet. «Der FM Global Resilience Index gibt Führungskräften eine erste Orientierung und kann ihnen dabei helfen, vernünftige Entscheidungen bezüglich der Standorte globaler Zulieferer oder eigener Produktionsstätten zu treffen», sagt Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter bei FM Global in Deutschland.

Während Ölproduzenten wie Norwegen und Kuwait, Kolumbien und Venezuela mit Einbußen kämpfen, haben zum Beispiel Armenien und Malawi aufgrund einer höheren Resilienz gegenüber Ölpreisveränderungen viele Plätze im Index gut gemacht. Da ihr Ölverbrauch sank, sind diese Länder den Wechselbädern des Ölmarkts weniger ausgesetzt. 

Ländern wie Pakistan oder Mali, Belgien oder Nigeria setzt der Terrorismus zu. Die Schweiz und Deutschland hingegen erweisen sich inmitten der weltweiten Turbulenzen aktuell als attraktive Standorte – vor allem wegen ihrer stabilen Infrastruktur und der gut funktionierenden Lieferketten. Shootingstars sind im aktuellen Ranking wieder einmal asiatische Standorte wie Sri Lanka und Vietnam.

 

 

 

Quelle: BUSINESS INTELLIGENCE MAGAZINE, www.bi-magazine.net 
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